Neues vom AJAH

Beim AJAH-Treffen am 4.11.2017 auf der Kinder- und Jugendfarm Dietzenbach haben wir mit Jan Zimmermann, Kinder- und Jugendfarm Tübingen über Kindheit und offene Kinder- und Jugendarbeit gesprochen. Sein Referat hat uns Jan freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Unser nächstes Treffen findet am 10.03.2018 auf dem Hof Buchwald bei Nidderau Heldenbergen statt. Anmeldungen von AJAH-Mitglieder und Interessenten nehmen wir gerne unter info@ajahessen.de entgegen.

Zu unserer Webseite
Aktuelle Veranstaltungen und Stellenbeschreibungen von den Kinder- und Jugendfarmen in Hessen finden sich wie gewohnt auf der Seite Aktuelles.
Die Seite Kinderfarmen bietet eine Übersichtskarte und eine alphabetisch sortierte Liste mit Kinder- und Jugendfarmen Hessens.
Und wer gerne eine Kinder- und Jugendfarm gründen möchte, findet die ersten Ideen dazu auf der Seite Wie gründe ich eine Kinder- und Jugendfarm.

Wer ist der AJAH?

Arbeitskreis der Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze in Hessen 

Abenteuerspielplätze gibt es in Frankfurt seit über 40 Jahren. 1993 wurden die ersten Jugendfarmen in Hessen gegründet. 2009 schlossen wir uns zu einem gemeinsamen Arbeitskreis zusammen.

Wir arbeiten eng mit dem Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze (www.bdja.org) zusammen, dem bundesweiten Dachverband für pädagogisch betreute Spielplätze der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Hier kann man Mustersatzungen, Konzeptionen und andere Infos erhalten.
Die Treffen des AJAH finden 2mal im Jahr auf einer unserer Einrichtungen statt. Wir halten darüber hinaus Kontakte zwischen den einzelnen Einrichtungen, bilden uns fort, besuchen uns gegenseitig usw., um durch die Vernetzung Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und Termine der einzelnen Einrichtungen weiter zu geben.

Wir möchten Eltern, Pädagogen und Politiker anregen als auch dabei unterstützen, selbst ein solches Projekt in ihrer Gemeinde aufzubauen. Kinder und Jugendliche brauchen heute ein solches Gelände, an dem Ort, wo sie leben!

AJAH - wir helfen dabei!

Was sind Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze?

Was sind Kinder- und Jugendfarmen?


Sie sind eine Mischung aus Abenteuerspielplatz und Kinderbauernhof, ein wertvoller Freiraum für Kinder und Jugendliche zum Toben, Klettern, Basteln, Bauen, Ausprobieren und Entdecken.

Dazu wird ein Gelände von 3000 qm und mehr benötigt. Es sollte natürlich und möglichst wohnortnah – für die Besucher leicht erreichbar – liegen. Für den Anfang reichen Bauwagen und Kompost-Toilette.

Betreut durch pädagogisch qualifizierte Mitarbeiter oder auch ehrenamtlich stehen die Plätze nachmittags offen für alle Kinder und Jugendliche, unabhängig von Herkunft und sozialem Status. Es soll ein Ort sein, an dem sie in freier Natur handelnd spielen und lernen können, an dem sie gemeinsam Pflanzen, Tiere, Handwerk und Kultur praktisch begreifen und erfahren.

Grundelemente sind (je nach Möglichkeiten des Geländes und der personellen Kapazität): 

1. Baubereich: Hütten u.a. aus Holz, Lehm, Stein und anderem Material, sowie verschiedene Handwerke
2. Pflanzenbereich:
- Nutz- und Ziergarten,
- Bäume/ Büsche/Wiese etc. auf dem Gelände,
- Landschaftsformen – Flora der Umgebung
3. Tierbereich:
– Kleintiere (Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen …)
– Nutztiere (Hühner, Schafe …)
– Reittiere (Ponys, Esel oder Pferde),
– Fauna der Umgebung
4. Kinderkultur im Freien: Theater, Musik, Kunst, Erkundung der Umgebung/des Heimatortes …

Erkläre es mir – und ich werde es vergessen. 
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern. 
Lass es mich selber tun – und ich werde es verstehen. 
(Konfuzius)

Was ist möglich? 

– Lagerfeuer, Hütten bauen, gestalten, gärtnern, kochen, Theater spielen, Tiere beobachten, pflegen, versorgen, Pony reiten und vieles mehr.

– Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche als tägliches offenes Angebot nachmittags in freier Natur zu bieten.

– Wir arbeiten mit Schulen als „außerschulischer Lernort“ in dem Sinne „Spielen bildet“ zusammen. So können vormittags Schulklassen und Kitagruppen einen Ausflug zur Farm unternehmen sowie praktisch orientierte Unterrichtseinheiten in Sachkunde, Biologie, Kunst oder Werken als handelndes Lernen durchführen.

– Nachmittags haben Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Ganztagsschule Gelegenheit, in der Natur Projekte vom Baum-Pflanzen bis zum Bau der idealen Hütte umzusetzen.

– Schulische Betreuungen, Kitas und andere Gruppen können ein solches Spielgelände mit ihren
Kindern regelmäßig besuchen oder auch, wo möglich, als Schulprojekt selbst starten.